Tarifrunde öffentlicher Dienst von Bund und Kommunen

2016

Mehr über die Position der VKA erfahren

Einleitung

Zum 29. Februar 2016 haben die Gewerkschaften dbb und ver.di einige gesondert kündbare Regelungen des TVöD und des TV-V gekündigt. Das betrifft vor allem die Entgelttabellen für die rund zwei Millionen Beschäftigten im Tarifgebiet der VKA. Am 21. März 2016 begann die Tarifrunde für den öffentlichen Dienst für die Beschäftigten beim Bund und bei den kommunalen Arbeitgebern. Am 29. April konnte in der dritten Verhandlungsrunde eine Einigung erzielt werden.

Das Einigungspapier

Tarif-Info 3/2016

Presseinformation vom 29. April 2016

Tarifeinigung im öffentlichen Dienst erzielt: 4,75 Prozent für zwei Jahre

In der dritten Runde der Tarifverhandlungen konnten sich die Tarifparteien auf einen Abschluss verständigen. Die Einigung sieht Gehaltssteigerungen von 2,4 Prozent ab 1. März 2016 sowie weitere 2,35 Prozent ab dem 1. Februar 2017 vor. Die Laufzeit beträgt 24 Monate.

Mehr erfahren

Presseinformation vom 12. April 2016

Angebot der Arbeitgeber: 3,0 Prozent mehr

In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen haben die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt. Die kommunalen Arbeitgeber stehen damit zu der Zusage, die Beschäftigten an der allgemeinen Lohnentwicklung zu beteiligen.

Mehr erfahren

Presseinformation vom 4. April 2016

Warnstreiks völlig unverständlich

Kommunale Arbeitgeber üben Kritik an den Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Frankfurt am Main. Mit völligem Unverständnis reagieren die kommunalen Arbeitgeber auf die angekündigten Warnstreiks der Gewerkschaften im Rahmen der laufenden Tarifrunde.

Mehr erfahren

Auf einen Blick

Verhandelt wird für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Das sind rund zwei Millionen Beschäftigte bei etwa 10.000 kommunalen Arbeitgebern sowie rund 170.000 Tarifbeschäftigte des Bundes.

Zu den kommunalen Arbeitgebern gehören neben den Verwaltungen von Städten, Landkreisen und Gemeinden auch die kommunalen Unternehmen – zum Beispiel Krankenhäuser, Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Sparkassen, Ver- und Entsorgungsunternehmen, Nahverkehrsbetriebe und Flughäfen.

Die Tarifverhandlungen beziehen sich auf die Entgelttabellen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) und den Tarifvertrag für die Versorgungsbetriebe (TV-V). Mittelbare Bedeutung haben die Verhandlungen für die an die Tarifentwicklung des TVöD gekoppelten Entgelttabellen aus dem Nahverkehr in sechs Bundesländern. 

Die Tarifeinigung vom 1. April 2014 sah Gehaltssteigerungen von 3,0 Prozent ab März 2014 (mindestens 90 Euro) und weitere 2,4 Prozent ab März 2015 vor. 

Der Tarifabschluss fügte sich damit in eine Reihe von Abschlüssen ein, die eine 24-monatige Laufzeit und zwei- oder mehrstufige Lohnerhöhungen vorsahen.

VKA und der Bund verhandeln gemeinsam; ebenso die beiden Gewerkschaften ver.di und dbb. Für die VKA führen die Mitgliederversammlung, das Präsidium und die Geschäftsführerkonferenz die Verhandlungen.

Der „Kleine Kreis“ in den Tarifverhandlungen besteht aus vier Arbeitgebervertretern – dem VKA-Präsidenten Dr. Thomas Böhle als Verhandlungsführer der VKA und dem Hauptgeschäftsführer der VKA, Manfred Hoffmann, sowie dem Bundesinnenminister und einem Staatssekretär des Bundesfinanzministeriums – sowie vier Gewerkschaftsvertretern.